Bachblütentherapie

 

     

 
Bachblüten-Therapie

Bei der Bachblüten-Therapie handelt es sich um eine ganzheitliche Heilmethode, die mithilfe von Essenzen aus bestimmten Blüten und wild wachsenden Pflanzen und Bäumen Krankheiten heilen oder lindern kann. Entwickelt wurde die Bachblüten-Therapie von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1963), einem bekannten Immunologen, Bakteriologen und Pathologen. Edward Bach war der Ansicht, dass Krankheit die Folge einer Disharmonie zwischen der unsterblichen Seele (dem, was der Mensch eigentlich ist) und der sterblichen Persönlichkeit (dem, was der Mensch darstellt) ist. In Anlehnung an 38 disharmonische Seelenzustände, die er beschrieb, entwickelte er 38 unterschiedliche Blütenessenzen, die bei den entsprechenden Leiden helfen können. Das Heilungskonzept geht davon aus, dass diese Blütenessenzen organische Krankheiten nicht direkt heilen, sondern Gemütszustände, Gefühle und Denkweisen beeinflussen. Durch das Einnehmen der Essenzen können sich Denkmuster und neue Sichtweisen von Problematiken offenbaren. In der Bachblüten-Therapie werden also in erster Linie die seelischen Symptome beachtet.

Vorbereitung

Eine Bachblüten-Therapie wird immer individuell auf den Patienten abgestimmt. Im Arztgespräch macht sich der Therapeut ein Bild von der psychischen Verfassung des Patienten. Daran orientiert sich die Selektion derjenigen von den insgesamt 38 zur Auswahl stehenden Essenzen, die für eine Therapie in Frage kommen. Jede einzelne Blütenessenz hat einen festgelegten Wirkungsbereich, der sich auf den Charakter, das Verhalten und die momentane emotionale Situation bezieht.

Bachblüten-Mischungen für Erwachsene

Bei Erwachsenen können Bachblüten eingesetzt werden bei sämtlichen psychosomatischen Beschwerden, bei Ängsten, Phobien, bei Schicksalsschlägen wie z.B. Partnerschaftkrisen, Schulproblemen, Prüfungsängsten, Tod eines Nahestehenden, Verhaltensauffälligkeiten und als Gesundheitsprophylaxe.

Bachblüten-Mischungen für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sprechen besonders gut auf die Bachblütentherapie an. Sie werden eingesetzt bei ADS/ADHS, Schreibabys, Trennungskindern, Angst bei Kindern, Bettnässen, Pubertät, Prüfungsstress, zur inneren Stärkung für gestresste Mütter.

Mögliche Reaktionen während der Behandlung

Eventuell tritt ein vorübergehendes Aufflackern alter seelischer oder körperlicher Symptome auf. Es existieren so gut wie keine Nebenwirkungen bei der Einnahme von Bachblüten-Essenzen. Sie sind mit jeder medikamentösen Therapie kombinierbar, ohne dass negative Auswirkungen zu befürchten sind. Risiken nach der Behandlung sind keine bekannt.

Ende der Therapie

Am Ende der Therapie wird erneut ein Gespräch geführt, um den Therapieverlauf abschließend zu überprüfen.