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      Die Bauform

 

     


 
 
Architektur und Geomantie

sind die westlichen Wissenschaften (östl. FENG SHUI/China, VASTU/Indien) vom Bauen und Gestalten und beschäftigen sich mit den richtigen Verhältnissen und Proportionen zueinander, auch bekannt als Goldener Schnitt. Das Prinzip bleibt immer gleich, egal, ob es sich um ein Gebäude handelt oder um einen Garten. Die Wirkung entsteht durch die richtigen Verhältnisse, ökologische Baumaterialien und der Verwendung sorgfältig ausgewählter Symbole.
Dieses Wissen war bis zum Ende der Barockzeit noch ein wesentliches Gestaltungselement aller Stadtbaumeister, deren wichtigstes Werkzeug die Rute und das Pendel waren! Mit Hilfe der Geomantie erhalten wir heute wieder Zugang zu den feinstofflichen, nicht sichtbaren, aber spürbaren Dimensionen der Erde. Durch gezieltes Gestalten von Orten, Plätzen, Grundstücken und Gebäuden wird ein besonderer Ort geschaffen, den wir für uns nutzen können, um den Einklang zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen. Kirchen, Kathedralen, Klöster, Schlösser, Gärten und Burgen, ja sogar ganze mittelalterliche Stadtzentren wurden so gebaut und auf Kreuzungen von Energielinien ausgerichtet. So ist es auch zu erklären, warum sie bis in unsere Zeit überdauert und nichts von ihrer Anziehung auf uns Menschen verloren haben.

Die Form

Der Dom ist eine Kugel, die vollendete geometrische Form, die Darstellung der Eins im Raum und Verkörperung des weiblichen Prinzips, die Geborgenheit der Gebärmutter gewährend. Zwei Drittel der Kugel bilden den Baukörper, den Klang-Raum. Dieser oberirdische Teil ist durch 16 Spanten untergliedert in Segmente, in die sich die Glaselemente harmonisch einfügen. Ein Drittel der Kugel liegt energetisch unter der Erde und trägt den oberirdischen Teil - energetisch, klanglich. Die runden Wände reflektieren in einzigartiger Weise den Schall und bewirken mit ihren natürlichen Materialien die besondere Akustik des Domes.
Die Grundproportion im Dom entspricht dem Goldenen Schnitt: Bei einem Kugeldurchmesser von acht Metern liegen in der Höhe fünf Meter über der Erde, drei Meter unter der Erde - so dass sich eine Grundproportion von 5/8 für das Verhältnis Höhe/Durchmesser ergibt.

Die Baubiologie

ist ein relativ neuer Bereich und steht für die ganzheitliche Beziehung zwischen dem Menschen und seiner bebauten Umwelt. Hier geht es darum, welchen Einfluss die verwendeten Baumaterialien auf das Wohn- und Arbeitsklima ausüben.

Lehm

ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit und einer der modernsten. Mit unvergleichlichen technischen Eigenschaften: atmungsaktiv, feuchtigkeits-regulierend, wärmedämmend, schadstoffabsorbierend, schalldämmend, energiesparend, wohngesund, nachhaltig und wertbeständig.
Der Baustoff Lehm macht das Klima im Haus gesund und angenehm. Denn Lehm nimmt leicht Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie, wenn die Luft zu trocken ist, wieder ab. So herrscht in den Räumen von Lehmhäusern eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Außerdem bewirkt der Tonanteil im Lehm, dass Schadstoffe besser absorbiert werden. Auch dämmt Lehm den Schall und gleicht Temperaturschwankungen aus.

Holz

ist ein natürlicher Baustoff, der seit Bestehen der Menschheit für die Nutzung erschlossen wurde. Es zeichnet sich durch gute Eigenschaften wie leichte Bearbeitbarkeit, hohe Belastbarkeit, angenehmes Aussehen und gute raumklimatisches Verhalten aus. Es findet daher auch heute in vielen Bereichen eine breite Anwendung.

Der Paideuma-Dom

erzeugt unabhängig von der sogenannten spirituellen Bildung des betreffenden Menschen in seinem Zentrum ein Gefühl der Geborgenheit, des "Beschützt und Geführt Seins", des "an die Quelle angeschlossen Seins", sowie des "Eins Seins mit der ganzen Schöpfung". Diese unausweichliche Wirkung der Heiligen Geometrie, die in einem Dom erschaffen wird, richtet die Energien auf die ganzheitliche Verbundenheit mit vollkommener Harmonie aus.
So ist es unausweichlich, dass ein Dom auf die Menschen sowie auf die Umgebung diese Impulse sehr intensiv und fordernd aussendet. Dom-Bauten, kreativ und künstlerisch gestaltet nach den Prinzipien der Heiligen Geometrie und Geomantie, sind Sternentore und Lichttransformatoren im Energiegitter-Netzwerk der Erde. Der Paideuma-Dom ist eine langjährige Entwicklung des Architekten Reinhard Hesse / Wien.

Baustoffe und Ökologie

Jede Energie und Liebe, die durch menschliche Arbeit in das Material investiert wird, jeder Dialog zwischen dem Bearbeiter und dem Werkstoff bleibt als Reflexion, als immerwährende Strahlung, im Material zurück und wirkt so positiv auf den späteren Nutzer. Hassan Fathy, Architekt und Lehmbauexperte aus Ägypten